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Thema: Grafischer Editor

Regelbasierte Analyse komplexer Energiesysteme

Energiesysteme bestehen aus zahlreichen technischen Komponenten: Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen, BHKW, Wasserstoffsysteme oder komplette Energiequartiere.
Ihre Betriebszustände ergeben sich nicht aus einzelnen Messwerten, sondern aus der Verknüpfung von Zeitreihen, Sollwerten, Lastprofilen und Effizienzkennzahlen.

Ein grafischer Editor ermöglicht es, diese Zusammenhänge strukturiert abzubilden – ohne klassische Softwareentwicklung.

Modellierung statt Programmierung

Ein grafischer Editor ist eine visuelle Entwicklungsumgebung für regelbasierte Systemlogik. Datenpunkte werden logisch miteinander verknüpft, mathematische Funktionen angewendet und Schwellenwerte definiert.

So entstehen individuell konfigurierbare Analysemodelle für:

  • Soll-Ist-Vergleiche,

  • Effizienzkennwerte,

  • Performance-Indikatoren,

  • Zustandsüberwachung,

  • Alarmierungslogiken,

  • Betriebsoptimiereung.

Die Regelwerke bleiben transparent und auditierbar – ein entscheidender Vorteil gegenüber intransparenten Black-Box-Algorithmen.

Technische Funktionsweise

Grafische Editoren arbeiten typischerweise mit:

  • Messpunkten und Metadaten

  • logischen Operatoren (AND, OR, NOT)

  • mathematischen Funktionen

  • Aggregationen (Mittelwerte, Differenzen, Integrale) und Zeitfenster

  • Zustands- und Trendlogiken

Diese Bausteine werden visuell verknüpft und als Regelmodelle gespeichert. Die Auwertung erfolgt automatisiert auf Zeitreihendaten innerhalb der Monitoring-Plattform. Damit entsteht eine flexible Modellierungsebene zwischen Datenerfassung und Reporting.

Bedeutung für skalierbare Energiesysteme

Mit zunehmender Digitalisierung steigen die Anforderungen an Monitoring- und Energiemanagement-Plattformen. Neue Anlagen, dynamische Tarife oder regulatorische Vorgaben müssen kurzfristig integrierbar sein.

Ein grafischer Editor ermöglicht:

  • schnelle Anpassung an neue Rahmenbedingungen

  • standardisierte Regelwerke für große Anlagenportfolios

  • standortspezifische Parametrisierung

  • Versionierung und Dokumentation von Logiken

  • herstellerübergreifende Integration

Damit wird er zu einem zentralen Werkzeug für flexible Energieplattform-Architekturen.

Grafischer Editor bei Mondas

Grafische Editoren sind integraler Bestandteil der Mondas-Datenplattform und stehen in allen angebotenen Software-Lösungen zur Verfügung.

Betreiber können damit:

  • eigene KPI-Modelle erstellen

  • spezifische Alarmregeln definieren

  • Effizienzkennwerte berechnen

  • Regelwerke standortübergreifend ausrollen

  • individuelle Systemlogiken modellieren

Die Regelstrukturen sind nachvollziehbar dokumentiert und können versioniert sowie an veränderte Anforderungen angepasst werden. So verbindet Mondas transparente Regeltechnik mit skalierbarer Energieplattform-Architektur.

Mondas-Lösungen zum Thema Grafischer Editor:

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