Datenzentralisierung heißt die Bündelung aller relevanten Betriebs-, Erzeugungs- und Verbrauchsdaten an einem zentralen Ort. Ziel ist es hierbei, Informationen aus unterschiedlichen Anlagen und Messsystemen, auch von unterschiedlichen Herstellern, einheitlich zu speichern, zu strukturieren und auszuwerten.
Dadurch wird der Zugriff auf Daten vereinfacht und Redundanz vermieden. Ein ganzheitlicher Überblick über alle Energieflüsse wird erst möglich.
In der Energietechnik ist eine zentrale Datendrehscheibe die Voraussetzung für Transparenz, Vergleichbarkeit und Automatisierung. Wenn Daten verstreut in Einzelsystemen liegen, fehlen übergreifende Auswertungen und Vergleichbarkeit. Das Monitoring bleibt fragmentiert und ineffizient.
Datenzentralisierung bei Mondas
Die mondas® Datenplattform fungiert als zentrale Dateninstanz für Gebäude und Energiesysteme (Single point of truth). Hierbei werden Messwerte aus unterschiedlichen Quellen in einer einheitlichen Datenbankstruktur gesammelt – von Energieerzeugungsanlagen wie PV-Systeme über Energiewandler wie Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerken (BHKW) bis zu Wasserstoffsystemen sowie Verbrauchsdaten.
So entsteht ein vollständiges, herstellerübergreifendes Abbild des Energiesystems. Auf dieser Grundlage lassen sich Analysen, Berichte und Optimierungen präzise und automatisiert durchführen. Übersichtliche Auswertungen mit Darstellung beispielsweise in Sankey-Diagrammen werden automatisiert erzeugt.