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Thema: AMEV-konformes Gebäudemonitoring

Technisches Monitoring für effiziente und wirtschaftliche Gebäude

Moderne Gebäude sind hochkomplexe technische Systeme. Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen, Pumpen, Regelungen, Sensorik und Zählerinfrastruktur müssen präzise zusammenarbeiten, um Energie effizient bereitzustellen und gleichzeitig Komfort sicherzustellen. Das AMEV-konforme Gebäudemonitoring liefert hierfür einen strukturierten Rahmen.

Was bedeutet AMEV-konform?

Der Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) gibt technische Empfehlungen für Planung, Bau und Betrieb öffentlicher Gebäude heraus. 
Im Bereich des Technischen Monitorings (TMon) definiert der AMEV Anforderungen an:          

  • kontinuierliche Datenerfassung

  • strukturierte Auswertung von Anlagenzuständen

  • Soll-Ist-Vergleiche

  • transparente Dokumentation

Ziel ist ein dauerhaft energieeffizienter, wirtschaftlicher und betriebssicherer Gebäudebetrieb. 

Warum reicht hier klassisches Energiemonitoring nicht aus?          

Ein reines Verbrauchsmonitoring betrachtet lediglich Energieflüsse. AMEV-konformes Monitoring geht weiter: Es analysiert das funktionale Verhalten der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). 

Beispielsweise werden erkannt:

  • gleichzeitiges Heizen und Kühlen

  • unnötiger Nachtbetrieb

  • ineffiziente Regelstrategien

  • fehlerhafte Sollwerte 

  • hydraulische Ungleichgewichte

Damit wird nicht nur Energie bilanziert, sondern Anlagenbetrieb aktiv bewertet.

Zentrale Anforderungen an ein AMEV-konformes System          

Ein geeignetes Monitoring-System muss:

  • Relevante Messgrößen erfassen
    z.B. Temperaturen (Vorlauf, Rücklauf, Raumluft), Volumenströme, Druckwerte,
    Energie- und Stromverbräuche sowie Betriebszustände und Laufzeiten          

  • Soll-Ist-Vergleiche ermöglichen          
    Abweichungen zwischen Planung und realem Betrieb müssen automatisch identifiziert werden.          

  • Transparente Visualisierung bieten
    Dashboards, Zeitreihen und Trendanalysen schaffen eine klare Übersicht über Anlagenzustände.          

  • Reporting und Dokumentation unterstützen
    Berichte müssen nachvollziehbar, reproduzierbar und langfristig speicherbar sein.

Für wen ist AMEV-Monitoring besonders relevant?          

Technisches Monitoring nach AMEV ist insbesondere sinnvoll für:          

  • Kommunale Gebäudebetreiber

  • Schul- und Verwaltungsgebäude

  • Krankenhäuser

  • Universitäten

  • große Immobilienportfolios

  • Unternehmen mit komplexer TGA

Gerade bei mehreren Liegenschaften wird ein zentrales, herstellerübergreifendes System unverzichtbar.

Digitale Umsetzung mit moderner Monitoring-Software

Die Anforderungen des AMEV lassen sich heute effizient mit skalierbaren Datenplattformen umsetzen.
Eine geeignete Software sollte dabei:          

  • unterschiedliche Hersteller integrieren können,

  • strukturierte Datenmodelle nutzen,

  • automatisierte Regelwerke zur Anomalieerkennung enthalten,

  • standortübergreifende Analysen ermöglichen

Die Monitoring-Plattform FacilityEQ® von Mondas ermöglicht eine herstellerunabhängige Überwachung sämtlicher Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen.

Durch automatisierte Auswertungen, KPI-basierte Analysen und integrierte Alarmierung lassen sich ineffiziente Betriebszustände frühzeitig erkennen und beheben. 

So entsteht ein durchgängiges Technisches Monitoring – von der Datenerfassung bis zur Betriebsoptimierung.          

Vorteile eines AMEV-konformen Monitorings          

Ein systematischer Monitoring-Ansatz führt zu:      

  • messbarer Reduktion von Energieverbrauch

  • geringeren Betriebskosten

  • höherer Anlagenverfügbarkeit

  • verbesserter Nutzerzufriedenheit

  • belastbaren Entscheidungsgrundlagen

  • Unterstützung bei ISO-50001-Systemen

  • Insbesondere bei großen Beständen amortisiert sich ein strukturiertes Monitoring häufig innerhalb kurzer Zeit.          

Fazit          

AMEV-konformes Gebäudemonitoring ist ein wesentlicher Baustein für einen professionellen, datenbasierten Gebäudebetrieb.          

Es verbindet technische Anlagenanalyse mit energetischer Optimierung – strukturiert, nachvollziehbar und skalierbar.          

Digitale Plattformlösungen wie FacilityEQ® ermöglichen die effiziente Umsetzung dieser Anforderungen und schaffen Transparenz über den gesamten Gebäudebestand. 

Mondas-Lösung zum Thema AMEV-konformes Gebäudemonitoring:

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