Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor
Brugger Magnetsysteme in Hardt ist seit Jahren dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet. Das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden ist EMAS-validiert und arbeitet in Scope 1 und 2 seit 2019 bilanziell CO₂-neutral. Mehrere Photovoltaik-Anlagen auf den Werksdächern (Summe: 304 kWp) tragen wesentlich zur eigenen Stromversorgung bei.
Datentransparenz für kluge Entscheidungen
Brugger wollte die Stromverbräuche von Produktionsanlagen, Hallenbeleuchtung und weiteren Verbrauchern zentral erfassen und analysieren. Ziel war es, Einsparpotenziale zu erkennen und anhand realer Verbrauchsdaten wirtschaftlich zu bewerten.
Heute laufen die Energiedaten nahezu aller energieintensiven Maschinen, der PV-Anlagen und weiterer Verbraucher auf der Mondas-Datenplattform zusammen.
Der zentrale Mehrwert: Die kontinuierlich erfassten Daten machen Energieflüsse und Optimierungspotenziale sichtbar. Weitergehende Einsparmaßnahmen lassen sich anhand realer Verbrauchsverläufe wirtschaftlich bewerten.
Optimierungsziele
Energieverbräuche von Maschinen, Gebäuden und PV-Anlagen transparent machen.
Einsparmaßnahmen wirtschaftlich bewerten und unbekannte Potenziale erkennen.
Solarstrom durch Lastverschiebung möglichst direkt im Unternehmen nutzen.
Lastspitzen erkennen und die Grundlage für Speicher- und Automatisierungsstrategien schaffen.
Beispiel LED-Beleuchtung
2023 stellte Brugger die Beleuchtung seiner Fertigungs- und Lagerhallen auf LED-Technik um. Die Mondas-Daten zeigen den Effekt deutlich: Im betroffenen Hallenbereich sank der Stromverbrauch um rund 50 Prozent – bei gleichzeitig besserer Lichtqualität. Die geringere Anschlussleistung senkt zugleich Lastspitzen und den sommerlichen Wärmeeintrag.