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Thema: ISO 27001 Zertifizierung

ISO-Zertifizierung: Was sie bedeutet und warum sie für Energiedaten wichtig ist

Eine ISO-Zertifizierung weist nach, dass ein Unternehmen definierte internationale Standards einhält und die dafür erforderlichen Prozesse systematisch umgesetzt hat.
Je nach Norm geht es dabei beispielsweise um Qualitätsmanagement, Energiemanagement oder Informationssicherheit.

Gerade bei der Digitalisierung von Energieanlagen und Gebäuden spielt die sichere Verarbeitung von Betriebs- und Energiedaten eine immer größere Rolle. Für Software- und Datenplattformen ist deshalb insbesondere die ISO/IEC 27001 relevant. Sie ist der international anerkannte Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS).

Was ist eine ISO/IEC-27001-Zertifizierung?

Die ISO/IEC 27001:2022 definiert Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem. Dabei geht es nicht allein um einzelne technische Sicherheitsmaßnahmen oder die IT-Abteilung. Betrachtet wird vielmehr, wie ein Unternehmen Informationssicherheit organisatorisch und technisch verankert, Risiken bewertet und Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich überprüft und verbessert.

Im Mittelpunkt stehen drei grundlegende Schutzziele:

  • Vertraulichkeit
    Informationen sind nur für berechtigte Personen und Systeme zugänglich.

  • Integrität
    Daten werden vor ungewollter oder unberechtigter Veränderung geschützt.

  • Verfügbarkeit
    Informationen und Systeme stehen dann zur Verfügung, wenn sie benötigt werden.

Eine erfolgreiche Zertifizierung bestätigt durch eine unabhängige Prüfung, dass Informationssicherheit nach definierten Regeln organisiert, Risiken systematisch behandelt und entsprechende Prozesse dauerhaft etabliert wurden.

Warum ist ISO 27001 für Energiedaten besonders relevant?

Mit der Digitalisierung der Energiewende wächst die Menge sensibler Betriebsdaten erheblich. Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmenetze, Energiezentralen und Gebäude liefern kontinuierlich Mess-, Verbrauchs- und Zustandsdaten. Werden diese Informationen auf einer zentralen Datenplattform zusammengeführt und analysiert, steigen gleichzeitig die Anforderungen an Informationssicherheit und Datenhandling.

Das gilt besonders für Kommunen, Stadtwerke und Energieversorger. Sie betreiben wichtige Infrastrukturen und müssen bei der Auswahl digitaler Dienstleister zunehmend auch deren Informationssicherheit und Prozesse berücksichtigen. Ein Zertifikat nach ISO/IEC 27001 schafft hierfür einen unabhängig geprüften und international anerkannten Nachweis.

Auch für Industrieunternehmen gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung, wenn Energieanlagen, Gebäude oder Produktionsinfrastrukturen digital vernetzt und Betriebsdaten über externe Softwareplattformen ausgewertet werden.

Was wird bei einer ISO-27001-Zertifizierung geprüft?

Eine ISO-27001-Zertifizierung betrachtet das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen und Technik. Dazu gehören beispielsweise Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit, Zugriffs- und Berechtigungskonzepte, Risikomanagement, der Umgang mit Sicherheitsvorfällen, Datensicherung sowie die kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung der getroffenen Maßnahmen.

Entscheidend ist dabei: Zertifiziert wird nicht einfach ein einzelnes Softwareprodukt. Geprüft wird das Informationssicherheits-Managementsystem innerhalb eines definierten Geltungsbereichs des Unternehmens.

Mondas nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert

Auch für die Mondas Datenplattform ist Informationssicherheit von zentraler Bedeutung. Auf der Plattform werden Daten unterschiedlichster Energiesysteme und Anlagen zentralisiert, visualisiert und automatisiert analysiert.

Mondas wurde deshalb erfolgreich nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert. Die Zertifizierung bestätigt, dass Informationssicherheit bei Mondas systematisch organisiert und fest in den Unternehmensprozessen verankert ist.

Gerade Kunden aus Kommunen, Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen erhalten damit einen unabhängigen Nachweis für definierte und überprüfte Sicherheitsprozesse beim Umgang mit ihren Daten.

Mehr über die Zertifizierung und den Zertifizierungsprozess erfahren Sie in der News „Starkes Signal für sichere Energiedaten: Mondas erhält ISO/IEC-27001-Zertifikat.

Informationssicherheit als Grundlage für digitales Energiemanagement

Sichere Datenverarbeitung ist kein Selbstzweck. Erst eine verlässliche Datenbasis ermöglicht es, Energieanlagen und Gebäude über viele Jahre hinweg automatisiert zu überwachen und zu optimieren.

Die Mondas Lösungen für Energiemonitoring und Datenanalyse führen Betriebs- und Energiedaten unterschiedlicher Systeme auf einer Plattform zusammen. Je nach Anwendung stehen spezialisierte Lösungen zur Verfügung: Mondas PV für Photovoltaik-Portfolios, Mondas BESS für Batteriespeicher, Mondas Heat für Wärmenetze und Energiezentralen sowie Mondas Facility für Gebäude und Liegenschaften. Mit Mondas Core steht darüber hinaus die generische Datenplattform für individuelle Energiesysteme und Anwendungen zur Verfügung.

Damit verbindet Mondas automatisierte Datenanalyse und Energiemonitoring mit klar definierten Prozessen für die Informationssicherheit – eine wichtige Voraussetzung für die zunehmende Digitalisierung von Energieinfrastrukturen.

Mondas-Lösung zum Thema ISO 27001 Zertifizierung:

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