Aktuelle allgemeine Beiträge aus der mondas®-Welt

Im Auftrag von Pfizer: Mondas entwickelt intelligente IoT-Software zur Überwachung der Versorgungstechnik in der Arzneimittelproduktion.

In der pharmazeutischen Produktion sind die Anforderungen an das Raumklima extrem hoch. Nur wenn die Versorgungstechnik zuverlässig funktioniert und die Sollwerte von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit exakt eingehalten werden, kann die Fertigung unterbrechungsfrei laufen. Im Auftrag des Pharmaunternehmens Pfizer entwickelt das Freiburger IT Start-up Mondas GmbH jetzt eine spezielle IoT-Software, die mit hoher Präzision den kontinuierlichen Betrieb der Klima- und Lüftungsanlagen sicherstellen soll.

Bei Pfizer werden die Arzneimittel in unterschiedlichen Fertigungseinheiten produziert. Unterschiedliche raumklimatische Bedingungen sind hier zu erfüllen, denn schon bei geringen Abweichungen vom erlaubten Toleranzbereich für Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur muss die Produktion unterbrochen werden. Dies ist in jedem Fall zu vermeiden, Lüftungs- und Klimaanlagen müssen zu jedem Zeitpunkt zuverlässig funktionieren.

Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen

Um die Möglichkeiten der Digitalisierung voll auszuschöpfen wurde das Freiburger IT-Start-up Mondas jetzt von Pfizer beauftragt, eine auf die individuellen Fertigungsbedingungen angepasste IoT-Plattform zu entwickeln. Diese soll Raumklima-Messwerte und Betriebszustände der Produktionsanlagen in Sekundenschnelle analysieren, auffällige Sollwert-Abweichungen vorausschauend melden und so Produktionsunterbrechungen vermeiden.

„Die mondas® IoT-Plattform ist für diese Aufgabe wie geschaffen“, so Mondas-Projektleiter Christian Neumann, „denn zum einen sind hier sehr viele Lüftungs- und Klima­anlagen zu überwachen, gleichzeitig ist die Versorgungs- und Produktionstechnik in der pharmazeutischen Produktion sehr komplex.“

Die Performanz der IoT-Plattform ist sehr hoch, Zeitreihendaten aus den Lüftungs- und Klimaanlagen lassen sich in Echtzeit analysieren. Auch Trend- und Voraussagen für kritische Betriebsparameter sind möglich – die dann rechtzeitig behoben werden können, bevor es zum Störfall kommt.

Bei der Analyse bezieht Mondas die regelbasierte Fehlererkennung der SIEMENS-Leittechnik ein. Auch die Messdaten aus dem System werden über die Leittechnik bereitgestellt.

Schnellere Inbetriebnahme neuer Fertigungsanlagen

Die Arbeitsgruppe um Mondas GmbH und SIEMENS arbeitet derzeit am Mess- und Auswertekonzept. Sobald diese Phase erfolgreich abgeschlossen ist, soll die Plattform bei Pfizer implementiert werden und künftig gegebenenfalls auch bei anderen Gebäuden des Pharmaunternehmens zum Einsatz kommen.

Beim Neubau von Pfizer-Produktionsstätten könnten mit der mondas® IoT-Plattform kritische Betriebszustände bereits im Probebetrieb identifiziert werden. Die Inbetriebnahmephase bis zur Aufnahme des Regelbetriebs der pharmazeutischen Produktion ließe sich dadurch deutlich verkürzen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Projekt bekommen Sie direkt bei
Christian Neumann (Projektleitung)
Tel.: +49 761 216 089-12, E-Mail

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Ältere Photovoltaik-Kraftwerke: Degradation mit Hilfe Künstlicher Intelligenz frühzeitig erkennen

Im Rahmen des FuE-Projekts „OptOM“ entwickeln Pohlen Solar und Centroplan jetzt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Mondas GmbH neue Methoden zur intelligenten Überwachung von Photovoltaik-Kraftwerken. Ziel des vom BMWi geförderten Projekts ist es, Degradationserscheinungen bei Solarstromanlagen künftig frühzeitig zu erkennen. Hiermit wird es möglich, mittels vorausschauender Wartung Ertragsausfälle bei älteren Anlagen zu vermeiden sowie Wartungskosten einzusparen.

Mit dem Betriebsalter von Photovoltaik-Anlagen nehmen die Abnutzungserscheinungen kontinuierlich zu. Steigender Wartungsaufwand und sinkende Solarerträge sind die Folge. Weil die Degradationserscheinungen schleichend stattfinden konnten sie herkömmliche Überwachungssysteme bislang nicht erkennen.

Eine Entwicklergemeinschaft rund um die Pohlen-Unternehmensgruppe will dies ändern. Im FuE-Projekt „OptOM“ entwickeln Fraunhofer ISE und Mondas jetzt KI-basierte Methoden, mit denen es möglich wird, die mit dem Betriebsalter einhergehenden Anlagenausfälle zu prognostizieren.

Projektziel: Intelligente Überwachung von Photovoltaik-Kraftwerken

In den kommenden Monaten werden zunächst 200 Solarkraftwerke der Pohlen-Solar GmbH auf die mondas® IoT-Plattform aufgeschaltet und deren Betriebszustände analysiert. Parallel dazu entwickeln Wissenschaftler des Fraunhofer ISE entsprechende KI-Algorithmen, die Zusammenhänge zwischen ungewöhnlichen Betriebszuständen und Anlagenausfällen auswerten. Betreibern von Photovoltaik-Kraftwerken wird es dadurch künftig möglich, geeignete Servicearbeiten zu priorisieren, bevor es zum Stör- und damit Ertragsausfall kommt (vorausschauende Wartung, predictive maintenance).
„Mit der intelligenten Überwachung gerade älterer Photovoltaikanlagen erwarten wir deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten sowie steigende Stromerträge in unserem Anlagenbestand,“ so Igor Rauschen, Projektleiter bei Pohlen Solar GmbH.

Hohe Relevanz für Rentabilität und Klimaschutz

Dass das Thema Verbesserung der Performanz von Photovoltaik-Anlagen durchaus eine Relevanz für Energiewende und Klimaschutz hat, zeigt ein Blick auf die PV-Ausbauzahlen in Deutschland: Mehr als 1,8 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit ins-gesamt 52 GW Leistung sind derzeit bundesweit installiert. Gemäß Referentenentwurf zur EEG-Novelle 2021 sollen bis 2030 weitere 50 GW hinzukommen. Intelligente Überwachungssysteme können zur Ertragssteigerung vieler Bestandsanlagen beitragen und damit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Projektförderung durch BMWi

Die Entwicklungsarbeit im Projekt „OptOM“ wird im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWi gefördert (Fördernummer OptOM 03EE1058).

DIE POHLEN UNTERNEHMENSGRUPPE

Die Pohlen Unternehmensgruppe mit Pohlen Solar GmbH und Centroplan GmbH entwickelt Solarkonzepte und Komplettlösungen, bei denen neben der Solaranlage auch das funktionale Dach im Mittelpunkt stehen. Kontinuierliche Ertragsoptimierung und die Berücksichtigung standortbedingter Besonderheiten stehen bei der Realisierung von Anlagen im Vordergrund. Pohlen-Solar überwacht und betreibt bundesweit über 2.000 industrielle Photovoltaik-Kraftwerke.
www.pohlen-dach.de/solar

 

 

Intuitive Bedienung, übersichtliche Auswertung: mondas 2.0 am Start

„Ab sofort online“, dies war die knappe Meldung, mit der Mondas-Chefentwickler Paul Bienkowski Anfang Oktober den erfolgreichen Release von mondas® 2.0 in gewohnt bescheidener Manier verkündete. Das Resultat aus sechsmonatigem Teamwork bietet aber allen Grund zum Jubel, das Entwicklungsteam hat hier wirklich eine Glanzleistung hingelegt.

Denn mondas 2.0 bedeutet nicht nur „ein paar kleine Softwareverbesserungen“, sondern einen echten qualitativen Sprung, von dem neue und vorhandene Anwender profitieren. „Mit mondas 2.0 beginnt eine neue Ära der digitalen Anlagenüberwachung“, so Mondas-Geschäftsführer Christian Reetz.

Doch was ist neu an mondas 2.0?

Da ist zum einen der grafische Editor für Datenanalysen, der Mondas-Anwender begeistert. Mit mondas 2.0 können sie die Betriebszustände ihrer energie- und versorgungstechnischen Anlagen noch intuitiver, noch schneller und noch einfacher überwachen. Die erforderlichen Auswertungsregeln und -algorithmen können sie auch ohne Programmierkenntnisse selbst erstellen und modifizieren.

Auf einen Blick: Wie geht es meinen Anlagen?

mondas 2.0 besticht auch durch die sehr übersichtliche Darstellung der Auswertungsergebnisse. Anwender können in Grafiken und klaren Tabellen jetzt auf einen Blick sehen, wie es den energie- und versorgungstechnischen Anlagen geht. Dies ist insbesondere für diejenigen Betreiber wichtig, die viele Anlagen im Bestand haben: Je mehr Anlagen zu überwachen sind, desto schwieriger ist es, den Überblick zu behalten.  „Die Dashboards richten wir komplett auf die Bedürfnisse der Kunden ein“, so Vertriebsleiter Volkmar Boerner. Diese können dann später auf erweiterte Bedürfnisse angepasst werden – „und zwar selbstständig durch den Kunden“, unterstreicht Volkmar Boerner den Vorteil der neuen Software-Version.

Im laufenden Betrieb tauchen oftmals neue Fragen auf: Weshalb erzeugt eine PV-Anlage weniger Strom als andere vergleichbare Anlagen im Bestand? Weshalb taktet ein BHKW im Kraftwerkspark zu häufig und weshalb stößt die Vorlauftemperatur so häufig an ihren Grenzwert? Die Auswerte- und Analysemöglichkeiten sind mit mondas 2.0 nahezu unbegrenzt.

Nachfrage an IoT-Plattform steigt.

Ohne Zweifel: Mit dem stattfindenden Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen, Blockheizkraftwerken und Wärmenetzen im Rahmen der Energiewende nimmt der Bedarf an intelligenten digitalen Überwachungsinstrumenten zu. Die mondas® IoT Plattform hat sich im Einsatz bestens bewährt, vor allem, weil sie auch zahlreiche Anlagen im Bestand in Echtzeit untersuchen kann – und das mit höchster Performance.

Ob als Contractor, Energiedienstleister oder Energiegenossenschaft – mit mondas 2.0 können Sie den Betriebszustand auch Ihren Anlagenbestand noch einfacher überwachen – und so jede Menge Betriebskosten sparen.

Sie haben Interesse?

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Auf Einladung der AHK: Mondas auf digitaler Geschäftsreise in Norwegen

Wie können deutsche Unternehmen zur Digitalisierung und zum Kapazitätsausbau des norwegischen Stromnetzes beitragen? Vom 3. bis 5. November begeben sich insgesamt acht deutsche Unternehmen auf „digitale AHK-Geschäftsreise“ nach Norwegen, um ihre Lösungen dem dortigen Energiesektor und potenziellen Geschäftspartnern zu präsentieren.

Eines der Unternehmen ist unsere Mondas GmbH.

Was die umweltfreundliche Energieversorgung angeht ist Norwegen durchaus ein lohnenswertes Reiseziel: Mit einem Anteil von über 72 % erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch ist das Land ein Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Energiewende in Europa. Und auch bei der Digitalisierung nimmt Norwegen eine Vorreiterrolle ein.

„Wir möchten das norwegische Marktumfeld für unsere IoT-Plattform sondieren, aber auch insgesamt den Bedarf an Digitallösungen in Skandinavien kennenlernen“, begründet Mondas-Vertriebschef Volkmar Boerner seine Teilnahme. Und er reist, wenngleich pandemiebedingt nur digital, mit vielen Fragen an: Wie gelingt es norwegischen Energieunternehmen, die zunehmende Zahl von Wind- und Wasserkraftanlagen zu überwachen? An welchen innovativen Speichertechnologien wird dort geforscht? Wie werden die vielen Microgrids auf den Inseln und die zunehmende Zahl an Wind- und Solaranlagen überwacht und gewartet?

„Wir freuen uns auf einen inspirierenden Austausch mit potenziellen Pilotkunden, Kooperationspartnern und – als wissenschaftsnahes Unternehmen – natürlich auch auf Kontakte zu Forschungseinrichtungen im Bereich Digitalisierung der Energiewende“.

Die AHK-Geschäftsreise findet im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie statt.
Weitere Informationen zur Digitalen Geschäftsreise gibt es auf der Webseite der AHK.

Volkmar Boerner wird Vertriebsleiter bei Mondas GmbH

Mondas hat Zuwachs bekommen. Volkmar Boerner verantwortet ab sofort die neu geschaffene Abteilung Sales und Marketing. Der 49jährige Physiker und Betriebswirt will die bei Mondas entwickelte IoT-Plattform nach erfolgreicher Praxiserprobung nun in den breiten Markt bringen. Als Wachstumstreiber wirkt dabei der boomende Ausbau dezentraler Energieanlagen.

Erprobte IoT-Plattform

Mit der IoT-Plattform von Mondas können Energieanlagen-Betreiber, Liegenschaftsverwalter und TGA-Planer insbesondere große Anlagenbestände effizient überwachen.
Die auf ultraschnelle Datenanalyse spezialisierte Software wertet die Betriebsdaten der angeschlossenen Anlagen in Echtzeit aus. Kritische Betriebszustände werden so frühzeitig erkannt, lange bevor es zum Störfall kommt.
Mondas setzt dabei hocheffiziente Algorithmen ein, die in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kunden sehr schnell an die indiviudelle Aufgabenstellung angepasst werden.

Im Einsatz erprobt wurde die IoT-Plattform bereits in solaren Wärmenetzen, Blockheizkraftwerken und in Liegenschaften. Pilotanwendungen laufen derzeit auch bei Photovoltaikkraftwerken.

Zeit für Skalierung

„Nach den durchweg positiven Praxiserfahrungen ist es nun Zeit für die Skalierung der Mondas-Plattform“, so Volkmar Boerner. Das Marktpotenzial ist riesig. Denn mit dem boomenden Ausbau dezentraler Energieanlagen weltweit wächst der Bedarf an digitalen Lösungen, um deren Betriebseffizienz zu erhöhen, Störungen zu vermeiden und vor allem Wartungskosten zu sparen. „Mit unserer KI-gestützten Überwachungssoftware können wir hier eine führende Rolle einnehmen, denn die IoT-Plattform ist schnell implementierbar und amortisiert sich für die Anwender in kürzester Zeit,“ so Volkmar Boerner. Als Wachstumstreiber für Mondas sieht er auch die weltweiten Klimaschutzanstrengungen und die Digitalisierung der Energiewende.

Expertise durch 20 Jahre Erfahrung

Volkmar Boerner war 20 Jahre im Aufbau und Vertrieb von Technologieunternehmen tätig, unter anderem bei dem Oberflächenveredler Holotools und dem Mikrostrukturspezialisten temicon. Für seine Aufgabe als Vertriebsleiter bringt der studierte Physiker und Betriebswirt die notwendige technische wie betriebsökonomische Expertise mit.
Seine Freizeit verbringt der 49jährige Vater einer erwachsenen Tochter als Hobbymusiker und leidenschaftlicher Mountainbiker. Bei gutem Wetter kann man ihn auf einem der zahlreichen Single-Trails im Schwarzwald antreffen. „Die Green City Freiburg ist der ideale Standort für ein IT-Unternehmen, das im Bereich Nachhaltigkeit tätig ist,“ sagt Volkmar Boerner begeistert, auch im Hinblick auf die Arbeitsplatzattraktivität für künftige neue Mondas-Mitarbeiter.

Wir begrüßen Volkmar Boerner sehr herzlich im Team und freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit!

Mit 5.500 Datenpunkten am Start: Pilotvorhaben mit BLB NRW gestartet.

Mit Hilfe der mondas® IoT-Plattform will nun auch der nordrhein-westfälische Bau- und Liegenschaftsbetrieb BLB NRW den Betrieb seiner Heizungen, Lüftungs- und Kälteanlagen optimieren. Im Rahmen eines Pilotvorhabens werden zunächst 11 sogenannte „Wirtschaftseinheiten“ einem technischen Monitoring unterzogen. Darunter befinden sich sehr unterschiedliche Objekte – vom Finanzamt über eine JVA bis zur Polizeibehörde. Ziel dabei ist es, typische Fehlbetriebe im HLK-Betrieb der Gebäude zu identifizieren und konkrete Optimierungsstrategien zu entwickeln.

Gute Dateninfrastruktur

Die Voraussetzungen sind gut: Die zu untersuchenden Objekte sind bereits mit einer guten Dateninfrastruktur ausgestattet. Alle Wirtschaftseinheiten verfügen über eine Gebäudeleittechnik, einige sind an eine zentrale Management- und Bedieneinheit angebunden, andere haben Zugang über einen Router. „Die Datenanbindung bei Bestandsobjekten ist immer eine Herausforderung“, weiß Christian Reetz, der als Geschäftsführer bei Mondas für die IT-Entwicklung zuständig ist. „Mondas bietet aber zahlreiche Datenschnittstellen, mit denen wir immer eine Lösung realisieren können“. Über 5.000 Datenpunkte wird er mit seinem Team an die mondas® IoT-Plattform anschließen und auswerten. Für eine höchstmögliche Datensicherheit sorgt dabei die vom BLB NRW geforderte On-Premise-Lösung, bei der sich die Daten auf dem internen Kundenserver befinden – und nicht in der Cloud.

Gebäudebetreiber und Servicemitarbeiter profitieren

Mit der mondas® IoT-Plattform wird für den BLB NRW nun die Möglichkeit geschaffen, Zeitreihendaten automatisiert auszuwerten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fernüber­wachungen analysiert die mondas® IoT-Software Zeitreihendaten und erkennt auf diese Weise potenzielle Fehlbetriebe der Anlagen. So erkennt das System beispielsweise zu lange Laufzeiten von Lüftungsanlagen, zu häufiges Ein- und Ausschalten von Heizanlagen oder Probleme in der Hydraulik, was oftmals Ursachen für einen erhöhten Energieverbrauch oder von technischen Störungen und vermindertem Nutzerkomfort führt. „Auch bei noch so exzellentem Wartungsservice werden solche Fehlbetriebe heute selten bemerkt“, weiß Mondas-Chef Christian Neumann. „Dies liegt aber nicht an der Kompetenz des Facility Managements, sondern einfach und allein an der Vielzahl und Komplexität der HLK-Anlagen, wie sie bei einem großen Gebäudebestand vorzufinden sind. Die mondas® IoT-Plattform bietet da ein intelligentes Hilfsmittel für Gebäudebetreiber und Servicemitarbeiter, die die Betriebseffizienz ihrer Heizungen sowie Lüftungs- und Kälteanlagen weiter verbessern möchten“, so Christian Neumann weiter.

Enormes Einsparpotenzial durch Gebäudemonitoring

Beim anstehenden Monitoring der Pilotobjekte konzentriert sich Mondas zunächst auf häufig vorkommende Teilsysteme wie Wärme- und Kälteerzeuger, Lüftungs­anlagen oder Verteilkreise. Ziel ist es, die Auswertungen im hohen Maße zu automatisieren, um sie in einem zwei­ten Schritt einfach und schnell auf weitere Wirtschaftseinheiten von BLB NRW anwenden zu können. Das Potenzial hierfür ist enorm: Der BLB NRW ist für die Bewirtschaftung nahezu aller im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen stehenden Liegenschaften zuständig. In der Summe sind das 4.300 Gebäude mit insgesamt 10,4 Mio. qm. Sind die Algorithmen einmal erstellt, lassen sie sich sehr schnell auch auf eine Vielzahl der restlichen Wirtschaftseinheiten anwenden. Dann kann im großen Maßstab gespart werden.

Wir freuen uns sehr auf dieses richtungsweisende Vorhaben, das soeben begonnen hat und auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt ist. Danke an den BLB NRW für die bereits jetzt hervorragende Zusammenarbeit!

Startschuss für innovatives F&E-Projekt: „KI-basierte Wartungsoptimierung von Blockheizkraftwerken“

In Kooperation mit der Hochschule Biberach, der Hochschule Ravensburg und Enerquinn Energiesystemtechnik GmbH startet Mondas jetzt ein umsetzungsorientiertes F&E-Projekt zum Thema vorausschauende Wartung von Blockheizkraftwerken (BHKW).
Das auf 12 Monate angelegte und vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg geförderte Forschungsprojekt soll die Auswirkungen der automatisierten Fehlererkennung und vorausschauenden Wartung bei BHKW auf die Betriebseffizienz der Anlagen untersuchen. Mit einer vorausschauenden Wartung können Servicefirmen ihren Kostenaufwand für die Instandhaltung vieler und räumlich weit verteilter Energieanlagen deutlich reduzieren.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit renommierten Forschungspartnern unser Wartungstool weiterzuentwickeln, um so die Betriebskosten von BHKW künftig weiter zu reduzieren“, so Mondas-Geschäftsführer Christian Neumann anlässlich der Förderzusage aus Stuttgart.

BHKW sind dezentrale Energiesysteme und damit räumlich verteilt. Weil deren Wartung vielfach nicht anlassbezogen sondern in festen Intervallen erfolgt, ist der Serviceaufwand groß. So fährt das Wartungsteam Standorte turnusmäßig an und wartet Anlagen, ohne deren tatsächlichen Zustand im Vorfeld analysieren zu können. Selbst wenn Betriebsdaten, beispielsweise über Fernwartung, zur Verfügung stehen, müssen diese noch vielfach manuell ausgewertet werden. Qualifizierte Experten interpretieren dann in einem zeitraubenden Prozess Zeitreihendiagramme, was die Kosten weiter in die Höhe treibt.

Dass eine datenbasierte Fehlererkennung und vorausschauende Wartung (predictive maintenance) grundsätzlich Vorteile für den effizienten und langlebigen Betrieb von energie- und versorgungstechnischen Anlagen bringt, ist gemeinhin bekannt. Wie genau sich ein festgestellter Fehler auf beispielsweise Verschleiß oder Effizienz einer Anlage quantitativ auswirkt wurde bislang dagegen wenig untersucht.

Genau an dieser Stelle setzt das im Januar 2020 gestartete F&E-Projekt an.

Ziel ist es, KI-basierte Methoden zur automatisierten Erkennung von Fehlbetrieben und zur vorausschauenden Wartung zu verfeinern und diese zudem für die tägliche Wartungspraxis von BHKW-Servicebetrieben verfügbar zu machen. „Damit kann das Wartungsmanagement mit unserer IoT-Plattform weiter optimiert werden“, so Mondas-Chef Neumann.

Warum automatisierte Fehlererkennung?

Beim Betrieb von BHKW treten vielfach Fehlbetriebe oder nicht optimale Betriebsweisen auf, die, bleiben sie unerkannt, die Lebensdauer und Effizienz der Anlage negativ beeinflussen können. Dazu gehören beispielsweise Taktung, suboptimale Betriebstemperaturen oder Fehler im Motor- oder Generatorbetrieb. Im F&E-Projekt werden diese Fehlerbetriebe anhand vorhandener Wartungsprotokolle identifiziert und anschließend auf einem BHKW-Teststand reproduziert. Hierzu wird die Teststands-Anlage mit Sensoren für relevante Größen wie Kurbelgehäusedruck, Geräusch oder Vibration ausgerüstet. Für die Prognose der Signale werden KI-Methoden eingesetzt und anhand der Anlagendaten evaluiert. Hiermit lassen sich zeitlich hoch aufgelöste, gelabelte Messdaten von günstigen wie fehlerhaften Anlagenzuständen generieren. Schließlich werden verschiedene maschinelle Lernverfahren auf ihre Eignung im praktischen Einsatz getestet und in der Mondas IoT-Software implementiert.

Erstes Ziel ist es, nicht turnusmäßige Wartungsarbeiten bzw. Anfahrten künftig deutlich zu reduzieren oder am besten ganz zu vermeiden. Wenn eine Störmeldung auftritt, soll diese zunächst automatisch analysiert und priorisiert werden. Die Servicefahrt wird dann entsprechend terminiert, das Serviceteam startet gut informiert und mit den richtigen Ersatzteilen an Bord. Andererseits: Erkennt die KI-Plattform die Unbedenklichkeit einer Fehlermeldung, wird gar keine Servicefahrt initiiert.
Mittelfristig soll mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz der IoT-Plattform grundsätzlich auf feste Wartungsintervalle verzichtet werden können. Die Vorhersage von Messgrößen, die Rückschlüsse auf den Wartungs- bzw. Schadenszustand der Anlagen zulassen, ist daher ein wichtiges Entwicklungsziel für das Wartungstool.

Hochkarätiges Entwicklerteam

Das Projekt „KI-basierte Wartungsoptimierung von Blockheizkraftwerken“ wird von einem Konsortium aus renommierten Forschungsinstituten und erfahrenen Unternehmen bearbeitet. Hierdurch kann die angestrebte schnelle Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in ein alltagstaugliches Wartungstool sichergestellt werden:

  • Hochschule Biberach
    Die Hochschule Biberach verfügt über große Erfahrung im Monitoring von Energiesystemen. Sie entwickelt auch Werkzeuge zur Analyse und Visualisierung von Monitoringdaten und Komponenten zur Interaktion mit Fremdsystemen. Zur Webseite …
  • Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU), Institut für Künstliche Intelligenz (IKI)
    Das IKI forscht seit über 20 Jahren im Bereich der Künstlichen Intelligenz sowie der Anwendung maschineller Lernverfahren in der Industrie. Zur Webseite …
  • enerquinn Energiesystemtechnik GmbH aus Weingarten
    enerquinn zählt zu den führenden Experten für die Full-Service-Planung und -Umsetzung von Blockheizkraftwerken sowie Photovoltaik-Stromspeicherlösungen in Baden-Württemberg. Zur Webseite …
  • Mondas GmbH
    Mit der mondas®-Systemplattform verfügen wir über ein hoch performantes IoT-Webtool zur Erfassung und Analyse von Zeitreihendaten, das sich insbesondere zur Überwachung und Wartungs¬optimier¬ung großer und räumlich weit verteilter Anlagenbestände eignet. Zur Webseite …

Das entwickelte Wartungstool wird nach Abschluss des F&E-Projekts im Dezember 2020 über die mondas® IoT-Plattform allen Wartungs- und Servicefirmen, aber auch BHKW-Herstellern und Betreibern wie Stadtwerke, EVU, Energiegenossenschaften und Contractingfirmen zur Verfügung stehen.

Neu im Team: Christoph Hönig ist Key Account Manager

Wieder ein neues Gesicht bei Mondas: Wir freuen uns, Christoph Hönig als neuen Kollegen bei uns begrüßen zu können. Als Key Account Manager wird er künftig unsere Kunden bei der gemeinsamen Entwicklung und Bearbeitung von IoT-Projekten betreuen. Für seinen neuen Job bringt Christoph jede Menge Erfahrung mit. Denn nach seinem Studium der Verfahrenstechnik an der Hochschule Offenburg war er über sieben Jahre hinweg beim Fraunhofer ISE tätig. Bereits dort analysierte er für Industriekunden Messreihen von diversen Anlagen. Was ihn an Mondas fasziniert? Vor allem die Vielfalt der Anlagen und damit der Kunden, sagt der 36jährige Ingenieur. Und, dass bei Mondas ein Querschnitts-Know-how sowohl in IT als auch in Anlagentechnik gefragt ist. „Man muss die Anlagen verstehen, wenn man Messreihen vernünftig analysieren und interpretieren möchte“, so sein Credo.

Bei allem technischen Reiz – als Key Account Manager will Christoph vor allem Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz im Kundenkontakt leben. „Vertrauen ist eine harte Währung und die bekommt man nicht geschenkt“, weiß er aus Erfahrung. In einer Zeit, in der Digitalisierung, IoT und Industrie 4.0 fast inflationär gebraucht werde, müsse man im konkreten Projekt jeden Tag aufs Neue beweisen, dass man diese Themen auch beherrsche. Nur auf diese Weise ließen sich Projekte schnell und effizient umsetzen.

Ein weiterer Grund, weswegen wir sehr glücklich über unseren Neuzugang sind.
Herzlich willkommen im Mondas-Team, Christoph!

Mondas entwickelt intelligentes Lastmanagement für die Wärmeversorgung des neuen SC-Stadions

Ein faszinierendes neues Projekt direkt vor unserer Haustür: Mondas entwickelt ein intelligentes Lastmanagement für die Wärmeversorgung des neuen Fußballstadions des Erstligisten SC Freiburg sowie der Neuen Messe.

Stadion wie Messehallen stehen in Freiburgs Norden nur einen Steinwurf weit voneinander entfernt und werden künftig mit Abwärme der Cerdia Produktions GmbH (früher Rhodia) über ein Wärmenetz der badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG versorgt. Weil die Leistung der industriellen Abwärme auf 6 MW begrenzt ist, braucht es ein intelligentes Lastmanagement, das den Wärmebedarf der Abnehmer steuert. Hier kommt die mondas® IoT-Plattform zum Einsatz. Ziel ist es, die Lastspitzen der angeschlossenen Verbraucher zeitlich zu entkoppeln, beispielsweise durch die frühzeitige Aufheizung der Messehallen oder auch der Stadion-Rasenheizung. Hierzu werden unter anderem aktuelle Wetterdaten und Temperaturvorhersagen, aber auch die Terminkalender der Veranstalter verwertet.

Mit dem intelligenten Lastmanagement ergeben sich zahlreiche ökonomische Vorteile für alle Beteiligten. So können die Wärmeabnehmer auf die Installation kostenintensiver Spitzenlastkessel oder Wärmespeicher verzichten, der Wärmeanbieter kann durch die bessere Auslastung des Netzes künftig weitere Abnehmer anschließen.

Wir freuen uns sehr über dieses auch ökologisch vorbildhafte Projekt, das dem SC Freiburg und der Neuen Messe eine innovative und CO2-freie Wärmeversorgung ermöglichen wird.

Neuzugang im Mondas-Team

Seit Februar ist Paul bei Mondas. 25 Jahre ist er jung, hat Informatik in Hamburg studiert und in der Hansestadt bereits über drei Jahre in einem Start-up gearbeitet. Inzwischen lebt er in Freiburg und bringt die Entwicklung unserer IoT-Plattform voran – in rasantem Tempo. „Datenvisualisierung war schon immer ein Faible von mir, bei Mondas bin ich genau an der richtigen Stelle“, sagt Paul auf die Frage, was ihn an seinem Job bei Mondas reize.

Besonders gern entwirft und strukturiert er Softwaresysteme, die generisch einsetzbar sind, sagt er. „Weil dann für jede spezifische Fragestellung die eigentliche Kernproblematik gelöst wird“. Das birge viele Herausforderungen, ermögliche dafür aber auch einen breiteren Einsatz des entwickelten Systems. Was natürlich ganz im Sinne der Mondas IoT-Plattform ist, die sich durch hohe Flexibilität und Nachhaltigkeit auszeichnet.

Den Entwicklungsprozess bringt Paul durch seine Erfahrung mit agilen Entwicklungsmethoden voran. Diese zeichnen sich durch hohe Transparenz und Flexibilität aus, was wiederum die Einsetzbarkeit der entwickelten Systeme beschleunigt. Hiervon profitieren vor allem unsere Kunden, die eine fristgerechte und schnelle Umsetzung der Überwachungs-Routinen erwarten.

Es bleibt also weiter hoch dynamisch in unserem wachsenden Mondas-Team.

Willkommen, Paul!