Aktuelle allgemeine Beiträge aus der mondas®-Welt

1.200 auf einen Streich: Mondas-Partner Enmova schaltet großen Solarkraftwerk-Pool auf mondas® basierte Datenplattform auf.

Praktisch auf einen Streich hat die Freiburger Enmova GmbH über 1.200 gewerbliche Photovoltaik-Anlagen an ihre neuartige, auf mondas® Technologie basierende PV-Betriebsführungs-Plattform angeschlossen. Betriebsführungsunternehmen können damit den Betriebszustand ihres gesamten PV-Anlagenbestandes auf einer Plattform überwachen und in der Tiefe analysieren. Mit dem Neuzugang steigt das von Enmova überwachte PV-Portfolio auf über 2.000 kommerzielle Aufdachanlagen mit insgesamt 293 MW Leistung.

„Mit dem schnellen Anschluss des Neuanlagen-Pools stellen wir erneut die hohe Qualität der Enmova Betriebsführungs-Plattform unter Beweis“, sagt Björn Müller, Geschäftsführer der Freiburger Enmova GmbH, ein Spin-off des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE. „Gerade kommerzielle Anlagenbetreiber, die große Photovoltaik-Portfolios überwachen müssen, haben höchste Ansprüche an die Monitoring-Software“, betont Björn Müller. Die IoT-Überwachung soll einfach zu bedienen sein, wenig Personalressourcen binden, gleichzeitig aber auch tiefere Datenanalysen erlauben. Mit herkömmlichen PV-Fernüberwachungslösungen war dies bislang nicht möglich.

Mehr Überblick beim Monitoring

Mit der neuartigen PV-Betriebsführungs-Plattform von Enmova können Anlagenbetreiber den Zustand aller Anlagen mittels eines sogenannten Health-Index als Maß für den „Gesundheitszustand“ der Anlagen anzeigen lassen. Der Health Index wird mittels umfangreicher Datenanalyse in Echtzeit im Hintergrund berechnet. Die Betriebsführer sehen sofort, welche Anlagen besondere Aufmerksamkeit erfordern. Mit weiteren Enmova-Apps lassen sich Anlagenfehler und Wartungsfahrten dann nach wirtschaftlichen Kriterien priorisieren.

Anschlussfreudig und schnell

Die jetzt eingesetzte IoT-Monitoring-Plattform wurde von Mondas entwickelt und von Enmova auf die Bedürfnisse kommerzieller PV-Anlagenbetreiber angepasst und erweitert.
Ein großer Vorteil der mondas® Technologie ist die hohe Datenkonnektivität der Plattform und die hohe Performanz bei der Analyse. Kommen neue Anlagen hinzu, können diese einfach und schnell aufgeschaltet werden, die Datenanalyse beginnt sofort. Gerade wenn die Solarkraftwerks-Kapazitäten wie derzeit dynamisch wachsen, ist dies von enormem Vorteil.

In Zukunft: Optimierung lokaler Energiesysteme

„Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der verwendeten mondas® Technologie ist deren Technologieoffenheit“, betont Mondas-Geschäftsführer Volkmar Boerner. PV-Betriebsführungsunternehmen können dann – neben ihren Solarkraftwerken – beispielsweise auch die assoziierten Stromspeicher, Wärmepumpen oder E-Ladestationen auf einer gemeinsamen Plattform analysieren und deren Zusammenspiel optimieren.

Unser Partner Enmova GmbH

Die Enmova GmbH wurde im Herbst 2021 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg gegründet. Das Team aus Photovoltaik- und IT-Experten verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Simulation, Monitoring und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen. Geschäftsführer Björn Müller war vor der Ausgründung der Enmova als promovierter Maschinenbau-Ingenieur und Diplom-Kaufmann am Fraunhofer ISE tätig und leitete dort die Arbeitsgruppe „Photovoltaische Kraftwerke“.

Weitere Informationen:

Download gemeinsame Pressemitteilung Enmova GmbH und Mondas GmbH vom 25.10.2022
Webseite www.enmova.com

Interview: Erfolgreiche Energiewende braucht einen Paradigmenwechsel – auch beim Monitoring.

Energiepreise klettern wie noch nie, gleichzeitig boomt der Ausbau erneuerbarer Energien. Warum es zum Gelingen der Energiewende aber vor allem auch ein Umdenken beim Energiemonitoring braucht und welche Anforderungen Anwender heute an eine moderne Überwachungssoftware stellen, das erläutert Mondas-Chefentwickler und Geschäftsführer Christian Reetz im Gespräch.

Herr Reetz, praktisch jeder Industriebetrieb, jede Liegenschaftsverwaltung, jeder Haushalt und jeder Energieversorger sucht derzeit nach Effizienzpotenzialen, sprich Energieeinsparmöglichkeiten. Wo sehen Sie das Potenzial?

Die kurze Antwort lautet: Eigentlich fast überall. Denn hinter allen, auch modernen Energietechnologien und -anwendungen schlummern nach wie vor erhebliche und bisher unentdeckte Effizienzpotenziale. Beispielsweise in Nichtwohngebäuden, wo die Steuerungen und Regelungen oftmals nicht richtig aufeinander abgestimmt sind. Oder Blockheizkraftwerke, die beispielsweise takten, was ihre Lebensdauer verkürzt. Oder Photovoltaikanlagen auf dem Gründach, die schleichend und daher unbemerkt zuwachsen. Kurz: Die allseits gewünschte rationelle Energietechnik ist zwar installiert, läuft aber im Betrieb tatsächlich suboptimal. Mit einem modernen Monitoring à la Mondas ließen sich diese Potenziale schnell und kostengünstig mobilisieren.

Was genau verstehen Sie unter „modernem Anlagen-Monitoring“?

Es ist ja so, dass es beim Monitoring von Energieanlagen bislang vor allem nur um die technische Fernüberwachung ging. Da gibt es kommerzielle Betriebsführungsunternehmen, die die überwachten Anlagen ansteuern, deren Betriebszustand prüfen. Bei Auffälligkeiten erhalten die Betreiber dann Alarmtickets. Das war bislang auch okay so, es ging ja meistens nur um ein paar wenige Anlagen, die zu überwachen waren. Mit dem Ausbauboom der erneuerbaren Energien verändert sich die Situation jetzt grundlegend. Mit der Fernüberwachungsmentalität der vergangenen Jahre kommen wir nicht mehr weiter.

Was ist heute und zukünftig anders?

Nicht erst seit der Energiekrise geht der Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen derzeit wieder kräftig voran, mit großem Tempo. Heute haben Betreiberfirmen gleich mehrere Tausend PV-Anlagen oder BHKW auf einmal zu überwachen. Die herkömmliche Überwachungs-Software erkennt zwar nach wie vor einige kritische Betriebszustände. Das Problem ist, dass die wirklich relevanten Fehlermeldungen meist in einer Vielzahl weniger qualifizierter Meldungen untergehen. Oder sie müssen aktiv, also händisch, von einem Mitarbeiter abgerufen werden. Was fehlt, ist eine sinnvolle Priorisierung der Alarmtickets und es fehlen tiefere und zielgenauere Analysen, die eine sinnvolle Priorisierung überhaupt erst möglich machen.

Das heißt, auch wegen der großen Zahl dezentraler Energieanlagen braucht es ein effizienteres Monitoring?

Richtig. Aber nicht nur deswegen. Es kommt noch ein weiterer wichtiger Punkt hinzu. Dezentrale Energieanlagen sind heute keine Stand-alone Anlagen mehr, sondern stets in lokale sehr komplexe Energiesysteme integriert. Beispiel Wohnquartiere: Bei unserem Projekt Energiequartier Grünheide etwa erzeugen Photovoltaikanlagen auf den Häusern zum einen den Haushaltsstrom für die Bewohner. Zusätzlich treiben sie auch die Wärmepumpen im Quartier an. Dazwischen geschaltet befinden sich dann noch Batteriespeicher, um die Unterschiede zwischen Solarangebot und Nachfrage auszugleichen. Dies alles muss im System optimiert werden können. Mit herkömmlicher Fernüberwachungs-Software kommen Sie da nicht weiter. Denn Sie müssen neben den Energieanlagen auch die Verbraucher im Blick behalten, auf einer Plattform. Dann erst wird es möglich, das Zusammenspiel der Einzelkomponenten zu optimieren.

Ist das nicht bereits Standard?

Keineswegs. Heute bringt jede PV-Anlage, jede Speicher- und Ladetechnologie, jedes BHKW ihre eigene proprietäre Überwachungslösung mit. Weder Planer noch Betriebsführungsunternehmen haben da eine Chance, die Betriebsdaten zusammenzuführen, geschweige denn zu analysieren. Jedes dieser Systeme schickt dann seine eigene Alarmtickets los. Der Aufwand, die Ursache herauszufinden ist dann enorm. Vielfach werden Fehlermeldungen einfach weggeklickt, was fatale Folgen haben kann. Beispielsweise, wenn in einem lokalen Energienetz eine Komponente wie ein Pufferspeicher ausfällt. Wenn der Fehler unerkannt bleibt, kann sich das extrem negativ auf die Gesamtsystem-Effizienz auswirken. Wo wir wieder beim Thema schlummernde Einsparpotenziale wären.

Was braucht es aus Ihrer Sicht, um hier voranzukommen?

Wir brauchen einen Paradigmenwechsel beim Monitoring von Energieanlagen, heute mehr denn je. Einen komplett neuen Blick auf die Überwachungsaufgaben. Weg von der Einzelüberwachung hin zur Betriebsoptimierung dezentraler Energiesysteme. Die Einsparpotenziale sind hier enorm. Nehmen Sie eines unserer Modellprojekte, bei dem es um ein mit Abwärme versorgtes Wärmenetz geht.
Hier wurde von Mondas ein intelligentes Lastmanagement implementiert. Der Betreiber schätzt, dass hierdurch etwa 10 Prozent mehr Abwärme im Netz genutzt werden kann als ohne. Entsprechend hoch ist das Einsparpotenzial für die Restwärme-Bereitsstellung. Ähnlich hohe Potenziale vermuten wir in anderen Abwärme-Versorgungsnetzen.

Mondas wurde gegründet, um solche Potenziale zu heben. Wie weit sind Sie gekommen? Können Sie ein kleines Zwischenfazit ziehen?

Ich kann sagen, wir haben gut gearbeitet seither. Wir haben Pilotprojekte umgesetzt, einige davon wurden mit renommierten Preisen wie dem Energy Efficiency Award der Deutschen Energieagentur dena ausgezeichnet. Die praktischen Erfahrungen im Feld haben wir genutzt, um die mondas® IoT-Plattform noch performanter und noch anwendungsfreundlicher zu machen. Heute, gerade vier Jahre später, haben wir tatsächlich eine Software-Lösung, die allen Ansprüchen an ein modernes Anlagen-Monitoring –  oder besser: System-Monitoring – genügt. Die Anwender sind begeistert.

Was begeistert Mondas-Anwender besonders?

Es ist vor allem die Fähigkeit der Plattform, unterschiedliche Komponenten eines Energiesystems, zum Beispiel Photovoltaikanlagen inklusive der angeschlossenen Wärmepumpen und Batteriespeicher auf einer Plattform analysieren und optimieren zu können. Außerdem ist die Datenkonnektivität der Plattform enorm. Viele Feldbusse und Schnittstellen werden unterstützt, beispielsweise BACNet bei TGA oder OPC UA bei anderen Systemen.
Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Performanz von Mondas. Aufgrund der speziellen Datenbanktechnologie werden komplexe Auswertungen auch sehr großer Datenmengen in Höchstgeschwindigkeit möglich.

Wie anwenderfreundlich ist denn die Software?

Daran haben wir in den vergangenen Monaten erfolgreich gearbeitet. Mondas-Anwender können die Monitoring-Plattform mit Hilfe eines grafischen Editors selbstständig konfigurieren und beliebige Analysen durchführen. Und das ohne Softwarekenntnisse. Wir liefern die Plattform mit einer umfangreichen Regel-Bibliothek aus, die kann der Kunde aber entsprechend erweitern und auf seinen Bedarf anpassen. Mit im Lieferpaket enthalten sind auch Templates, mit denen sich Dash-Boards und Analysen für bestimmte Anwendungsfälle mit einem Klick einrichten lassen.

Welche Entwicklungen planen Sie für die kommenden Monate?

Wir arbeiten kontinuierlich an Erweiterungen, neuen Funktionalitäten und an der Verfeinerung der Usability. Die stehen den Kunden dann über regelmäßige Updates zur Verfügung. Wir wollen aber auch die generische Qualität der Plattform, also die Eigenschaft für verschiedenste Bereiche anwendbar zu sein, weiter schärfen. Hin zu einer flexiblen Analyse-Software, die Standard wird für ein zukunftsorientiertes Daten-Monitoring in einer transformierten Energiewelt. Hier schlummert noch ein großes Potenzial, das gehoben werden will und muss. Mit Hilfe unserer Monitoring-Plattform möchten wir einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Diese Mission treibt uns an und ist auch ein wichtiger Motor für unsere Entwickler, dranzubleiben und immer wieder neue Impulse zu setzen.

Wie kommen Kunden eigentlich auf Sie zu?

Die meisten finden uns über das Internet, also über unsere Webseite und über unsere Linkedin-Seite. Das nimmt zu. Der Handlungsdruck draußen ist angesichts der kletternden Energiepreise enorm. Wir freuen uns dann sehr, mit unserer Plattform helfen zu können, die Energie- und auch Kosteneinsparpotenziale schnell zu mobilisieren. Wer mehr wissen will, dem empfehlen wir auf unserer Webseite einen unverbindlichen Online-Beratungstermin zu reservieren. Unsere Berater können dann schnell zurückkoppeln, ob der Einstieg ins Mondas-Monitoring für Sie sinnvoll ist und auch lohnt.

Danke für das Gespräch, Herr Reetz.

Gerne.

 

Das Interview führte Jürgen Leuchtner.

Energiequartier Grünheide: Mondas entwickelt Daten-Monitoring und IoT-Betriebsführung

Ein neues Mondas IoT-Referenzprojekt entsteht derzeit in Bielefeld: Im Neubaugebiet „Grünheide“ werden derzeit 398 Wohneinheiten im KfW40+ und KfW50 Energiestandard gebaut, allesamt versorgt über ein Niedertemperatur-Nahwärmenetz mit Wärme aus vier in Kaskade geschalteten elektrischen Wärmepumpen. Auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser liefern im Endausbau 29 PV-Anlagen mit insgesamt 680 kWp Strom für Mieter und zum Antrieb der Wärmepumpen. Der Restbedarf wird mit zertifiziertem Ökostrom gedeckt. 

Wir freuen uns besonders über dieses Projekt, da hier sowohl Investoren, Betreiber, Planer und Projektierer ein visionäres Leuchtturmprojekt für eine post-fossile Wärmeversorgung realisieren, das bislang vielfach als unwirtschaftlich galt, sich aber gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Energie- und Gaskrise als besonders chancenreich herausstellt. Denn unter dem Strich wird im Energiequartier Grünheide künftig praktisch ausschließlich mit erneuerbaren Energien geheizt. Auf einen Gasanschluss wurde vorausschauend verzichtet.

Im Auftrag der Grünheide Energie GmbH und in Kooperation mit unserem langjährigen Partner Enerquinn GmbH konzipiert Mondas jetzt ein auf das Energiequartier zugeschnittenes Daten-Monitoring, mit dem die Erzeugungsdaten der Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, der  Batterie- und Wärmespeicher sowie die Verbrauchswerte in den Hausanschlussstationen erfasst und analysiert werden. Mit der IoT-Anbindung wird die betriebswirtschaftliche Betriebsführung der Anlagen besonders einfach möglich. 

Der erste Bauabschnitt des Wohnquartiers wurde bereits fertig gestellt und übergeben. Die Verlegung des Wärmenetzes beginnt im August 2022. Die Energiezentrale befindet sich bei Redaktionsschluss im Bau.

Eine ausführliche Projektdarstellung lesen Sie hier unter Referenzprojekte.

E-world Essen 21.–23. Juni 2022: Wir sind dabei!

Besuchen Sie uns in Halle 5, Stand 739

Nach dem großen Messeerfolg auf der The Smarter E Europe und der Hannovermesse sind wir nun auch auf der E-world energy & water in Essen mit einem Messestand vertreten.
Schauen Sie vorbei und erfahren Sie alles, was Sie über die zukunftsorientierte IoT-Monitoring wissen müssen:

  • Intelligente Wärmenetze, Sektorkopplung, netzdienliche erneuerbare Energien
  • IoT-Monitoring großer Bestände Energieanlagen (BHKW, Photovoltaik etc.)
  • Lastmanagement Gebäudeenergie
  • Echtzeit-Überwachung Gebäudeenergie, Liegenschaften
  • mondas® IoT-Datenplattform als White-Label Lösung

Die Gelegenheit!
Reservieren Sie einen persönlichen Beratungstermin an unserem Messestand! (Dauer: 30 Minuten)
Wir zeigen Ihnen konkrete Anwendungen und erläutern Ihnen alle Vorteile unserer hochperformanten mondas® IoT-Plattform.

Endlich wieder Messe: Großer Erfolg auf der Smarter E Europe.

Was für ein fulminanter Start ins Messejahr 2022: Die Smarter E Europe, die Leitmesse für die Energiebranche in Europa.

An unserem Stand in Halle B5 gaben sich Betriebsführungsunternehmen, Solarpark-Betreiber, Ingenieurbüros und auch Forscher die Hand – allesamt auf der Suche nach einer flexiblen und schnellen Monitoring-Plattform, mit der große und künftig stark wachsende Energieanlagen übersichtlich visualisiert und effizient überwacht werden können.

 

Großes Interesse an neuer PV-Betriebsführungsplattform

Unsere Messeneuheit – eine intelligente PV-Betriebsführungsplattform – fand nicht zuletzt aufgrund des Messefokus „Strom von der Sonne“ riesiges Interesse. Unser Partner Enmova hat die Plattform auf Basis der mondas®-Technologie entwickelt und mit reichlich Photovoltaik Know-how versehen. Herausgekommen ist ein ideales Tool für Betriebsführungsunternehmen, die mit herkömmlichen Fernüberwachungs-Systemen angesichts dynamisch wachsender Solar-Parks nicht mehr weiterkommen.

Was auf der Messe besonders gut ankam, war der sogenannte Health-Index, den die Enmova-Betriebsführungsplattform abbildet. Dieser gibt, wie der Name schon sagt, den „Gesundheitszustand“ – oder technisch gesprochen: die Wartungsdringlichkeit der überwachten Anlagen an. Von  in einer Zahl von 0 (sehr schlecht) bis 1 (hervorragend) können Betriebsführer auf einen Blick erkennen, wie es ihren Anlagen geht. Schnell und effizient und ohne die Daten jeder einzelnen Anlage mühselig und personalaufwändig interpretieren zu müssen.

Die Interpretation der Gesundheitsdaten übernimmt vielmehr die IoT-Plattform auf der Basis eines wissensbasierten Algorithmen-Cocktails.

Hohe Datenkonnektivität für mehr Systemoffenheit

Aber das ist nur ein Feature von vielen, die auf der Smarter E Europe gut ankamen.

So wurde auch die Systemoffenheit der mondas® IoT-Plattform bewundert. Durch die hervorragende Datenkonnektivität der mondas-Technologie können eben nicht nur PV-, BHKW, oder Windkraft-Anlagen – also Energieanlagen für sich – überwacht werden, sondern gleichzeitig auch die angeschlossenen Verbraucher. Auf einer gemeinsamen Plattform!
Anlagenbetreiber können Lastmanagement- und Speicherstrategien gleich mit planen und so beispielsweise den Anlagenbetrieb auch stromwirtschaftlich optimieren.

Großer Zuspruch und großer Dank.

Alle drei Tage auf der Smarter E waren voller Eindrücke und intensiver Gespräche. Vielen Dank an unsere Besucher für Ihre Fragen und vor allem für den überwältigenden Zuspruch. Wir freuen uns auf neue gemeinsame Wege und werden wie besprochen in den nächsten Tagen auf alle zukommen, die in die mondas® IoT-Plattform einsteigen oder umsteigen möchten.

Danke an dieser Stelle auch an das ganze Mondas-Team rund um Christian Reetz, Andreas Lippok, Christoph Hönig und Duarte Kazacos Winter – und großen Dank natürlich an die Kollegen Björn Müller, Oskar Müller und Sven Hodapp von Enmova für ihren unermüdlichen und engagierten Einsatz.

Das war ein beeindruckendes Messedebüt nach einer langen Corona-Pause!

Nach der Messe ist vor der Messe!

Next step ist die HANNOVERMESSE und zwar vom 30. Mai bis zum 2. Juni.
Wer es nicht zur Smarter E Europe geschafft hat, erhält hier eine neue Chance, die Zukunft der Energie- und Versorgungstechnik-Überwachung kennenzulernen.

Live an unserem Messestand.
Wir freuen uns auf euren Besuch!

Jetzt rechtzeitig einen individuellen Beratungs- und Präsentationstermin reservieren.

Neu: Intelligente Photovoltaik-Betriebsführungsplattform für große Photovoltaik-Portfolios

Betreiber großer Photovoltaik-Portfolios können sich freuen: Die Freiburger Enmova GmbH hat jetzt eine neuartige Betriebsführungs-Software auf der Basis der mondas®-Technologie auf den Markt gebracht, die technisches Monitoring und wirtschaftliche Betriebsoptimierung auf einer Plattform vereint.

Die Neuentwicklung kommt genau zur richtigen Zeit: Ganz Europa steht vor einem dynamischen Photovoltaikausbau, der vor allem Betreiber großer PV-Anlagenparks vor große Herausforderungen stellt: Um die Betriebszustände von hunderten oder gar tausenden PV-Anlagen effizient überwachen zu können, benötigen Betriebsführungsunternehmen künftig eine intelligente und flexible Software, die mehr leistet als herkömmliche Fernüberwachungssysteme.

Die Freiburger Enmova GmbH hat unsere mondas® IoT-Datenplattform nun zur Grundlage genommen und diese speziell auf den Bedarf von PV-Betriebsführungsunternehmen angepasst. So wird die am Fraunhofer ISE entwickelte PV-Simulationssoftware ZENIT® eingesetzt, die als selbstlernender digitaler Zwilling Stromertrags-Sollwerte errechnet. Diese werden vom System mit den tatsächlichen Ertragswerten der angeschlossenen Solarkraftwerke verglichen. Spezielle Algorithmen erkennen kritische Betriebszustände und initiieren entsprechende Wartungsmaßnahmen.

Anwender der intelligenten Software erhalten einen hervorragenden Überblick über den Betriebszustand ihres Anlagenparks. So werden die überwachten Solarkraftwerke mit einem „Health-Index“ versehen und nach ihrer Wartungsdringlichkeit geordnet dargestellt. In die Indexbildung fließen auch ökonomische Rahmenbedingungen mit ein. Wartungsmaßnahmen können somit nicht nur nach technischen Kriterien, sondern auch nach ihrem Kosten-/Nutzenverhältnis priorisiert werden. „Vertragliche Performance-Garantien lassen sich auch bei großen Anlagenbeständen kosteneffizient einhalten“, verspricht Enmova-Geschäftsführer Björn Müller.

Zeitgemäß und zukunftsorientiert: Betriebsoptimierung des Gesamtsystems

Ein weiterer Vorteil der Enmova PV-Betriebsführung liegt in der hohen Datenkonnektivität und -flexibilität der verwendeten mondas® IoT-Plattform. Das heißt: neben PV-Anlagen können bei Bedarf auch assoziierte Verbraucher wie Wärmepumpen, Stromspeicher oder E-Ladesäulen mit überwacht werden. „Ob Direktvermarktung, Mieterstrom, Speicherbeladung oder Lastmanagement – die PV-Betriebsführungs-Plattform kann auch die wirtschaftliche Stromverwertung optimieren und damit die Profitabilität von Solarkraftwerken deutlich steigern“, so Enmova-Chef Björn Müller.

Wachsende Nachfrage nach intelligentem PV-Monitoring erwartet

Bereits kurz nach dem Start der Kooperation werden aktuell auf der Enmpova-Betriebsführungs-Plattform über 700 Solarkraftwerke mit einer Leistung von 145 MW überwacht. Die Anlagen überwiegend aus dem Commercial und Industrial Segment befinden sich auf Dächern von Einzelhandelsmärkten sowie Gewerbe- und Industriebetrieben. „Das ist erst der Anfang“, ist sich Björn Müller sicher. „Angesichts der europaweiten Bemühungen um mehr Klimaschutz und Energieunabhängigkeit erwarten wir in den kommenden Monaten eine steil wachsende Nachfrage.“

Die neue Photovoltaik-Betriebsführungsplattform wird am 11.-13. Mai auf der Energiefachmesse „The Smarter E Europe“ erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt.
Enmova GmbH und Mondas GmbH sind dort auf dem gemeinsamen Messestand Nr. B5.160C vertreten.

Interessenten wird empfohlen frühzeitig einen persönlichen Demo-Termin zu reservieren.

Terminreservierung Smarter E Europe
Pressemeldung
Webseite Enmova GmbH

„Auf die richtige Einstellung kommt es an.“ Julia Blume, BLB NRW, zum Modellprojekt Betriebsoptimierung

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4.100 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,4 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von rund 1,4 Milliarden Euro verwaltet er eines der größten Immobilienportfolios Europas. Hierzu gehört auch die Bewirtschaftung der technisch und architektonisch teilweise hoch komplexen Immobilien.

Nun hat der BLB NRW ein Modellprojekt zum Energieeinsparpotenzial durch Betriebsoptimierung der Gebäude gestartet, bei dem die mondas® IoT-Plattform die Verbrauchs- und Betriebsdaten erfasst und auswertet. Unsere Ansprechpartnerin beim BLB NRW ist Julia Blume, die in der Niederlassung Köln für Gebäudemanagement-Beratung und Energiemanagement zuständig ist.

Jürgen Leuchtner hat sie für mondas zu den Hintergründen des Modellprojekts und zu den ersten Erfahrungen befragt.

 

Frau Blume, welche Bedeutung hat das Thema Betriebsoptimierung für den Gebäudebestand des BLB NRW?

Julia Blume: Die Betriebsoptimierung, der wir uns grundsätzlich natürlich schon lange widmen, ist ein bewährtes Instrument des BLB NRW für den wirtschaftlichen, energieeffizienten, funktions- und bedarfsgerechten Betrieb der landeseigenen Immobilien und deren im Vergleich zu Wohngebäuden meist hoch komplexer Gebäudetechnik. Sie setzt auf die optimale Einstellung und Steuerung von technischen Anlagen.

Dies beginnt bereits mit dem Inbetriebnahmemanagement von Neuanlagen, gilt aber insbesondere für Bestandsanlagen, bei denen beispielsweise durch bauliche und anlagentechnische Veränderungen, durch Nutzungsänderungen oder durch einen unvorteilhaften Betrieb durch Nutzer beziehungsweise Dienstleister ein Nachsteuerungsbedarf entstanden ist.

Welches ist Ihr Arbeitsansatz im Modellprojekt „Betriebsoptimierung“?

Unser neues Modellprojekt funktioniert folgendermaßen: Durch ein detailliertes technisches Monitoring der nach Nutzungstypen ausgewählten Liegenschaften sollen zunächst die wesentlichen Optimierungsmaßnahmen an Pilotobjekten identifiziert und diese dann durch Übertragung auf vergleichbare Gebäudetypen und Nutzungsarten in die Fläche getragen werden.

Unsere Arbeitshypothese ist, dass sich durch die Nach-Justage eine Menge Energie und damit Kosten und Treibhausgasemissionen einsparen lassen. Wie sonst im Leben auch kommt es hier im besten Wortsinn auf die richtige Einstellung an.

Sie meinen die Einstellung der Gebäudetechnik. Haben Sie ein Beispiel aus Ihrem Gebäudebestand?

Julia Blume: Ja, sogar ein sehr interessantes. In einem unserer Objekte fiel uns auf, dass die Energieverbräuche kontinuierlich stiegen. In dem mehrfach erweiterten Gebäude war neue Gebäudetechnik mit zahlreichen Steuerungsmöglichkeiten installiert worden. Die Einstellungen hatten Dienstleister oft verändert, ohne entsprechende Beachtung oder weitere Berücksichtigung der Auswirkungen auf den Energieverbrauch.

Mit welchen Maßnahmen haben Sie darauf reagiert?

Wir installierten nun zusätzliche Messeinrichtungen und stellten in einer Analyse der Nutzungsänderungen sowie der neuen Daten fest, dass es viele Optimierungspotenziale gab – unter anderem durch eine bedarfsorientierte Regelung der Lüftungsanlage mit Blick auf die Laufzeiten und Zuluft-Temperatur sowie durch Temperaturabsenkung an Wochenenden und Feiertagen. Insgesamt identifizierten wir durch die erweiterte Datenerhebung und -analyse 27 Optimierungsmaßnahmen, mit denen sich jetzt der spezifische Energieverbrauch senken lässt.

Sie überlegten, wie diese Erkenntnisse auf den gesamten Immobilienbestand angewandt werden könnte?

Julia Blume: Richtig. Angesichts des großen Gebäudebestands des BLB NRW ist es unser Ziel, solche Effizienzpotenziale flächendeckend zu heben. In der Regel sind solche Maßnahmen überwiegend nichtinvestiver Art und hoch wirtschaftlich. Wenn man am richtigen Rädchen dreht, lassen sich schnelle Einsparerfolge erzielen, etwa bei Strom- und Heizkosten.

Vom Einzelbeispiel auf den doch sehr großen Gebäudebestand hochrechnen – das geht über die unterschiedlichen Nutzungstypologien?

Julia Blume: Ja. Die Gebäudetechnik ist nutzungsabhängig und beispielsweise in einem Finanzamt anders geartet als in einem Polizei- oder in einem Gerichtsgebäude. In unserem Modellprojekt werden daher Gebäude betrachtet, welche die Nutzungstypologie des Gesamtbestandes entsprechend abbilden.

Wenn man beispielsweise Gerichtsgebäude näher betrachtet, dann hat man aufgrund der Nutzung von Sälen und Büroräumen in der Regel Strukturen in der Haustechnik, die sich mit den Bedingungen in anderen Gerichtsgebäuden vergleichen lassen. Man kann also ein oder zwei Gebäude eines Nutzungstyps genauer untersuchen und dann die charakteristischen Einsparpotenziale für diesen Gebäude- beziehungsweise Nutzungstyp daraus ableiten.

Um nur einige Beispiele zu nennen: Wie hoch ist der Anteil des Stromverbrauchs bei den Lüftungsanlagen? Worauf sollte der Fokus liegen? Welche Maßnahmen führen zu den höchsten energetischen Einsparpotenzialen? Diese Erkenntnisse sind aus den detaillierten Untersuchungen abzuleiten und liefern damit wichtige Hinweise, wo bei weiteren Gebäuden dieser Nutzungsart die wesentlichen Potenziale zu heben sind.

Eine wichtige Rolle dabei spielt ja die umfassende Datenerfassung. Wie gehen Sie da vor?

Julia Blume: Derzeit statten wir Gebäude, soweit nicht ohnehin schon vorhanden, mit Zählern, Messeinrichtungen und Datenloggern aus, sodass differenzierte Betriebs- und Verbrauchsdaten ausgewertet und analysiert werden können. Erfasst werden Daten zum aktuellen Betriebszustand, Abweichungen vom Normalzustand sowie Über- und Unterschreitungen von Grenzwerten in Echtzeit.
Soeben haben wir ein weiteres Gebäude aufgeschaltet. Das System sammelt kontinuierlich Verbrauchs- und Betriebsdaten aus dem Bereich Heizung, Lüftung, Kälte und Strom. Weitere Wirtschaftseinheiten schließen wir nach und nach an. Parallel beginnen wir jetzt schon mit den Zähleraufschaltungen bei weiteren Gebäuden.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Datenanalyse bisher gemacht?

Julia Blume: Sehr vorteilhaft ist, dass wir bereits während der Datenerfassung mit den erweiterten Analysen beginnen können. Wir erkennen auch Funktionsstörungen beispielsweise von Umwälzpumpen, die zuvor unentdeckt blieben. Wir können das energetische Verhalten des Objekts in Echtzeit anschauen und sehen, ob beispielsweise die eingestellte Nachtabsenkung passt oder die Ferienzeiten richtig abgebildet werden.

Zudem ist ein wesentlicher Vorteil, dass die Algorithmen zukünftig automatisch die Daten überprüfen und uns anzeigen, ob die Anlage plötzlich anders läuft als vorgesehen. So können auch nachträgliche Änderungen bei den Einstellungen laufend weiter überwacht werden. Zudem können wir auf dem Bildschirm alle Liegenschaften mit einem Blick sehen und erkennen, ob respektive wo es Abweichungen oder Probleme mit diesen Werten gibt.

Was meinen Sie, wieviel Einsparpotenzial durch ein solches technisches Monitoring möglich wird?

Julia Blume: Genau wissen wir das natürlich erst nach Projektabschluss. Unserer Erfahrung nach sind im Schnitt durchaus 10 bis 15 Prozent Energieeinsparung möglich. Wohlgemerkt, nur durch optimierte Betriebseinstellungen und ohne die Aufenthaltsqualität zu beeinträchtigen – eine Botschaft, die mir besonders am Herzen liegt.

Dass Energiesparen nicht „Gürtel enger schnallen“ oder frieren bedeutet?

Julia Blume: Genau. Das Wohlbefinden unserer Nutzerinnen und Nutzer steht bei allem ganz vorne. Nur bei einer hohen Nutzerakzeptanz erzielen wir nachhaltige Einsparerfolge.

Tatsächlich beobachten wir schon heute, dass mit der Betriebsoptimierung die Behaglichkeit in den Gebäuden nicht sinkt, sondern im Gegenteil sogar steigt. Wohlfühltemperaturen und gute Raumluft lassen sich auch mit geringerem Energieverbrauch und damit reduzierten CO2‑Emissionen sicherstellen. Davon profitieren Umwelt und Nutzer. Betriebsoptimierungen in den landeseigenen Gebäuden leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Ziel der klimaneutralen Landesverwaltung in NRW – und steigern gleichzeitig das Wohlfühlniveau für unsere Nutzer.

Frau Blume, Vielen Dank für das Gespräch.

Julia Blume: Gerne, ich danke Ihnen.

Weitere Informationen

mondas Anwendung Technisches Monitoring – Gebäudemonitoring
mondas Angebot für Liegenschaftsbesitzer und TGA-Planer

mondas Messekalender für 2022 – Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Auf den folgenden Messen sind wir in diesem Jahr vertreten (Stand: März 2022) .

11.-13. Mai
Smarter E Europe, EM Power
Messe München
Sie finden uns am BMWi-Gemeinschaftsstand auf der Teilmesse EM-Power
Standnummer: B5.160C
Mehr Informationen
www.thesmartere.de

30. Mai – 02. Juni
Hannovermesse

Besuchen Sie uns in Halle 12, Stand E39/2
www.hannovermesse.de

21.-23. Juni 2022
E-World Essen

Die Leitmesse der Energiewirtschaft
Halle 5, Standnummer 5-739
www.e-world-essen.com

2.-6. Oktober 2022
light & building
Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik
in Frankfurt

Aufgrund des Pandemiegeschehens und dessen unklare Entwicklung können sich die Termine verschieben.

Tipp: Vereinbaren Sie doch vorab einen Online-Termin. Hier können Sie sich über die Nutzung der mondas-Datenplattform für Ihre individuelle Anwendung vorab informieren.
Alles Weitere dann auf der Messe.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Publikumspreis „Digitales Start-up des Jahres“: Jetzt online für mondas abstimmen

Schon wieder gute Nachrichten: mondas wurde soeben für den Publikumspreis „Digitales Start-up des Jahres“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nominiert!

Alle Bewerberinnen und Bewerber waren zuvor aufgefordert worden, ein 90 sekündiges Bewerbungsvideo einzureichen. Und es hat funktioniert: Mit unserem Beitrag wurden wir als eines von acht Unternehmen in den Kreis der Nominees aufgenommen.

Die Online-Abstimmung hat begonnen, ab sofort können Sie für uns voten. Am Besten jetzt gleich (spätestens jedoch bis zum 12. Januar).

Und noch eine Bitte: Teilen Sie diesen Link mit Freunden und Partnern, die sich wie wir leidenschaftlich für die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und mehr Energieeffizienz engagieren.

Fordern Sie auf, für mondas zu stimmen, denn nur gemeinsam kommt die Energiewende voran!
Vielen Dank für Ihre und Eure Unterstützung!

Hier nochmal die relevanten Links:

mondas Bewerbungsvideo anschauen
Online für mondas abstimmen

mondas gewinnt den Energy Efficiency Award der dena

Hurra. Wir haben es geschafft: Der Energy Efficiency Award 2021 in der Kategorie „Konzepte für eine klimaneutrale Zukunft“ geht an die mondas GmbH.

130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich mit ihren Projekten beworben, davon kamen 17 in die Endauswahl.
Am 8. November wurden schließlich im Rahmen des dena Energiewende-Kongresses 2021 insgesamt sechs Projekte gekürt, darunter eben das Projekt unserer mondas GmbH und unseres Projektpartners badenovaWÄRMEplus.
Die beiden Geschäftsführer Volkmar Boerner und Christian Reetz brachten den renommierten Preis in der Kategorie „Konzepte für eine klimaneutrale Zukunft“ nach Hause.

„Wir waren durchaus mit begründeter Hoffnung nach Berlin gereist“, so Volkmar Boerner, der unser Wettbewerbsprojekt Smart Green Goal im Rahmen eines 3-Minuten-Pitches auf der Bühne präsentierte. „Dass wir diesen renommierten Preis tatsächlich gewinnen konnten, das freut uns dennoch unbeschreiblich.“

Tatsächlich konnte sich mondas gegen zwei starke Konkurrenten, die 3M Deutschland und die Dortmunder Energie- und Wasserversorgungs GmbH, durchsetzen. Was nicht leicht war, schließlich handelte es sich um einen Publikumspreis, bei dem das Auditorium im Kuppelsaal des Berlin Congress Center sowie die virtuell am Kongress Teilnehmenden anschließend ihre Stimme abgaben. Das bedeutete, nicht nur die Projektinhalte waren relevant, sondern auch die Präsentation an sich.

82 und damit fast die Hälfte aller Stimmen vergab die Publikumsjury an das mondas-Wettbewerbsprojekt Smart Green Goal.

War es Volkmars überzeugender und souveräner Vortrag? Oder das faszinierende Projekt an sich, das begeisterte? Wurde gar das große Skalierungspotenzial des Projekts erkannt, unabhängig von der sensationellen Kulisse des Fußball-Bundesliga-Stadions? Wahrscheinlich lag es an allem gleichzeitig.

Jedenfalls bedanken wir uns recht herzlich bei allen Projektpartnern, zuvorderst der badenovaWÄRMEPlus für die kongeniale Zusammenarbeit, der FWTM Freiburg mitsamt der Stadt Freiburg für die Initiative und das große Vertrauen beim Anschluss an die innovative Wärmeversorgung, bei der ITG für die finanzielle Projektförderung und natürlich dem SC Freiburg, der sich im Übrigen nun bald auch mit einem „Klimaneutralen Stadion“ schmücken darf.

„Das Projekt zeigt ein weiteres Mal: die Energiewende kann nur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit gelingen“, so Volkmar Boerner. „Ganz ganz großen Dank daher auch an das beteiligte mondas-Team und alle Projektpartner für die emotionale und tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung. Nur so geht es: gemeinsam.“

Weitere Informationen

Projektpräsentation auf dieser Webseite
Pitchaufzeichnung auf Youtube